Ursulinenschule Fritzlar

Vorlesewettbewerb 2008

Ursulinenschule nimmt am größten bundesweiten Vorlesewettbewerb teil

Im vollbesetzten „Treffpunkt“ der Ursulinenschule Fritzlar traten am 10. Dezember sechs Schülerinnen aus der 6. Jahrgangsstufe beim diesjährigen Vorlesewettbewerb gegeneinander an und lasen 160 Fünftklässlern kurze Textpassagen aus ihren Lieblingsbüchern vor. Was das Publikum zu hören bekam, war eine Mischung aus lustigen und spannenden Texten.

Nach einer kurzen Pause musste jede Kandidatin noch einen unbekannten Text vorlesen. Hierbei handelte es sich um Auszüge aus Erich Kästners Kinderroman „Pünktchen und Anton“. Die siebenköpfige Jury – bestehend aus fünf Lehrern, einer Elternvertreterin sowie einer Schülerin – bewerteten vor allem die Lesetechnik, das Textverständnis und die Textgestaltung der Kandidatinnen. Am meisten beeindruckt zeigte sich die Jury von der Gewinnerin, Sofie Minkel, aus der Klasse 6 G1, die eine Passage aus dem von Barbara Robinson verfassten Kinderbuch „Hilfe, die Herdmanns kommen“ vorlas. „Sofies gute Betonung hauchte dem Text Leben ein und bewirkte Anschaulichkeit. Zudem überzeugte sie durch deutliches und flüssiges Lesen“, so Martin Baumann, Jurymitglied und Lehrer an der Ursulinenschule. Sofie Minkel, die von Förderstufenleiter Ulrich Kerber als Geschenk ein von der Roland-Buchhandlung gestiftetes Buchgeschenk überreicht bekam, qualifizierte sich mit ihrem Gewinn automatisch für den Kreisentscheid Anfang nächsten Jahres, bei dem sie gegen weitere Kandidaten anderer Schulen antreten muss. Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 jedes Jahr vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen und Schulen veranstaltet und zählt zu den größten bundesweiten Schulwettbewerben. Fast 700.000 Schüler beteiligen sich jedes Jahr.

 

   

 Zu den Bildern

Gewinnerin Sofie Minkel ist auf den Bildern im roten Pulli am Tisch sitzend zu sehen.

 

Der Vorlesewettbewerb ist eine Aktion des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels

Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 jedes Jahr vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und sonstigen kulturellen Einrichtungen veranstaltet.
Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Fast 700.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jedes Jahr.
Mitmachen können alle 6. Schulklassen. Wer gerne liest und Spaß an Büchern hat, ist eingeladen sein Lieblingsbuch vorzustellen und eine kurze Passage daraus vorzulesen.

Bücher gibt es für jeden Geschmack und zu allen Themen. Ob Spannung, Unterhaltung, Wissen: Lesen ist Kino im Kopf und eine Reise in fremde Welten. Der Vorlesewettbewerb bietet die Gelegenheit, die eigene Lieblingsgeschichte vorzustellen und jede Menge neue Bücher zu entdecken.

50 Jahre Vorlesewettbewerb: Eine Idee und ihre Geschichte(n)

Schattenkinder ist ein 1998 erschienener Roman der amerikanischen Autorin Margaret Peterson Haddix und handelt vom zwölfjährigen Luke, der ein sogenanntes Schattenkind ist. Der Roman spielt zu einer Zeit, in der es seitens der Regierung den Frauen verboten ist, mehr als zwei Kinder zu bekommen. Überwacht wird dies von der sogenannten Bevölkerungspolizei. Beim Wettbewerb um die „Buchlieblinge 2006“ war Schattenkinder bei den 12- bis 14-Jährigen das beliebteste Buch.[1].

Luke Garner (später Lee Grant) ist der dritte Sohn einer Farmerfamilie und hat daher sein gesamtes Leben versteckt gelebt, ist natürlich auch nie zur Schule gegangen. Seine Familie lebt auf dem Land, nahe einem Wald. Als nun letzterer gerodet wird, um Häuser für Regierungsmitglieder und sonstige, finanziell gut gestellte Familien („Barone“) zu bauen, darf Luke aus Angst vor Entdeckung überhaupt nicht mehr nach draußen, auch nicht einmal mehr in den Hinterhof oder auch nur in die Nähe eines Fensters. Er muss ab diesem Zeitpunkt den ganzen Tag über, wenn seine älteren Brüder Matthew und Mark und die Eltern außer Haus sind, auf dem Dachboden verbringen, nur damit er sich keinerlei Risiko aussetzt. Auch beim Essen darf er nicht gemeinsam mit der Familie am Tisch sitzen, sondern sitzt auf der Treppe, die nicht vom Fenster aus einsehbar ist.

Hilfe, die Herdmanns kommen (Taschenbuch)

von Barbara Robinson (Autor)

Kurzbeschreibung
Die Herdmann-Kinder sind die schlimmsten Kinder aller Zeiten. Sie lügen, klauen, rauchen Zigarren (auch die Mädchen) und bringen die Nachbarn zur Verzweiflung. Jetzt haben sie es sogar geschafft, sämtliche Rollen in dem Krippenspiel zu bekommen, das zu Weihnachten aufgeführt werden soll. Natürlich erwartet jeder das schlimmste Krippenspiel aller Zeiten ...
Aber es kommt ganz anders, denn die Herdmanns übertragen die Weihnachtsgeschichte völlig unvoreingenommen in ihr eigenes Leben und wecken damit bei den Zuschauern ein ganz neues Verständnis für die Weihnachtsbotschaft.

Die HNA berichtete