Ursulinenschule Fritzlar

  

Welttag des Buches

Zum Welttag des Buches (23.04) präsentierten Schüler der Klasse 5g3 ihr Märchenbuch
„Hexen, Kobolde & Co.“

Wie die Ölsardinen drängten sich die ca. 70 Menschen in die Buchhandlung am Marktplatz, um gebannt den Autorinnen und Autoren zu lauschen, die ihre selbst geschriebenen Märchen vorlasen und dazu ihre gemalten Bilder präsentierten. Was das Publikum zu hören bekam, war eine abwechslungsreiche Mischung aus spannenden, humorvollen und romantischen Elementen. Ein mutiger Vater bewahrte seine Kinder davor, von einer bösen Hexe gefressen zu werden („Die böse Hexe“ von Elena Fölsch), die Giftschlange Kaa rettete durch einen gewagten Todesbiss Menschen und Tiere vor einer bösen Königin („Die böse Tante“ von Markus Puchinger) und der abenteuerlustige Zwerg Alfred befreite eine Königstochter von einem bösen Zauberer („Der magische Ring“ von Christian von Bredow).  
Am Ende der knapp einstündigen Veranstaltung präsentierten die Schüler den Zuhörern ihr Märchenbuch. Die ersten 40 Exemplare waren nach zwanzig Minuten verkauft. Das Märchenbuch „Hexen, Kobolde &. Co.“ kann in der Buchhandlung Vockeroth erworben werden.

     

Von Hexen und Zwergen (aus HNA „ddd“)

 Ursulinenschüler lesen selbst geschriebene Märchen

 Fritzlar. Es waren einmal Schüler der Ursulinenschule, die zum Welttag des Buches eigene Märchen verfasst haben. Diese Geschichten präsentieren die Mädchen und Jungen der 5 G3 am Mittwoch, 23. April, ab 16 Uhr in der Dom Buchhandlung Vockeroth.

Passend zum Welttag des Buches lesen einige Schüler ihre Märchen vor. Außerdem werden Bilder gezeigt, die im Kunstunterricht entstanden sind und die die Märchen illustrieren. Diese handeln natürlich von Zwergen auf der Suche nach Prinzessinnen, bösen Hexen und tollkühnen Königssöhnen. Gemordet und gemästet wird in den Geschichten der Kinder auch.

 Brutale Elemente

„Märchen haben häufig ein brutales Element“, erklärt Deutschlehrer Martin Baumann. Das liege unter anderem an Gegensätzen wie gut und böse, schön und hässlich, arm und reich. Als Stilelement treten diese Gegensatzpaare häufig sehr akzentuiert hervor.

 Märchen kam gut an

Im Unterricht lernten die Schüler in den vergangenen Wochen das Märchen als literarische Gattung kennen. Und zum Teil auch schätzen: „Mir gefällt Schneewittchen und die sieben Zwerge sehr gut“, sagt der zehnjährige Markus Puchinger. Im gefallen dabei gut, dass die Zwerge als Personen dargestellt werden. Jago Pinto hingegen fand die Idee in Rapunzel klasse, dass der Prinz immer an den Harren von Rapunzel in den Turm kletterte. Elene Fölsch sympathisiert mit den bösen Figuren aus den Märchen. „Meine Mutter hat mich früher immer kleine Hexe genannt. Ich mag sie daher besonders“ sagt die Elfjährige.

Die Veranstaltung beginnt in der Dombuchhandlung am Marktplatz um 16:00 Uhr.